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Gestern waren 4 RueckenwindlerInnen beim 6. Glungezer Berglauf im Einsatz. Liudmila und Stefan nahmen die gut 2100 Höhenmeter von der Karlskirche bei Volders bis zum Glungezergipfel alleine in Angriff, Christian und ich starteten als Staffel – mit dem Hauptziel es unter 2 Stunden und wenn möglich natürlich aufs Podium zu schaffen. Die Vorgabe meines Staffelpartners lautete klipp&klar die Übergabestelle bei Halsmarter
unter 1 Stunde zu erreichen, seinen Rat dafür hat er mir auch gleich mit auf den Weg gegeben: ich solle am besten einfach versuchen mit Streckenrekordhalterin Karin Freitag oder einem der anderen schnellen Leute auf der Startliste wie Peter Flunger oder Robert Lechner mitzulaufen.

Bis ca. km3 war ich dann auch tatsächlich bei Karin dabei, kurz hinter uns eine kleine Gruppe mit Peter und Robert, dann musste ich sie aber ziehen lassen und bin bis zum Trailstück zur Stiftsalm mit Peter gelaufen. Dort musste ich wieder mal erkennen das technisch schwieriges Laufen nicht meins ist , zudem hat mir der Matsch ziemlich den Saft aus den Haxen gezogen. Bei der Stiftsalm lag ich ca. 30sec hinter Karin , 10sec hinter
Peter und immer noch knapp vor Robert, musste mir aber eingestehen dass ich schon recht angeschlagen war. Den kurzen, steilen Steig am Ende bin ich dann wie alle anderen vor mir raufgegangen, einzig Robert ist dort gelaufen und konnte so zu mir aufschließen. Schlussendlich konnte ich nach 59:05min an Christian übergeben, der dann ein saustarkes Rennen ablieferte, sogar Peter über- und Karin einholte und mit ihr gemeinsam nach
1:57:43 durchs Ziel lief – wir waren damit sogar die schnellste aller Staffeln .

Stefan war nur knapp 2 Minuten nach mir auf Halsmarter und dann auch nach Christian im Ziel, ist also solo 1:59:33 gelaufen – bemerkenswert! Leider hatter diesmal viele starke (auch ausländische) Konkurrenten und kam in seiner AK leider nicht aufs Podium. Liudmila lief ebenfalls wie gewohnt stark, wurde in 2:19:17 Gesamt-3. hinter Karin (die leider die ausgeschriebenen 500.-EUR als Streckenrekordprämie verpasst hat) und der Britin Emma Gould und gewann ihre AK .